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Friedenserziehung und FernsehkonsumDer Friede beginnt in der eigenen Familie(Rudolf Kirchschläger; Buchtitel)...in der Schule, in unserem Umfeld, in uns. In den vergangenen Kriegen, so stellte der Militärpsychologe Dave Grossmann fest, zielten die Soldaten wegen ihrer natürlichen, tief verwurzelten Hemmung zu töten, nie genau. Später wurden durch Videosimulatoren eine reflexartige Gewöhnung und ein Ausschalten der Gedanken herbeigeführt. Gehirnphysiologische Untersuchungen haben ergeben, dass die Gewaltvideospiele der Kinder und Jugendlichen eine Desensibilisierung gegenüber Gewalt bewirken. Es wurde festgestellt, dass die Empathiefähigkeit abnimmt und der Hang zu Gewalt und Aggression zunimmt. Was bedeutet nun Gewaltprävention in Schule und Elternhaus? · Ein gewissenhafter Umgang mit den Medien ist Voraussetzung. · Das Medium Buch darf wieder im Vordergrund stehen! · Es gilt echte Kreativität und gesunde menschliche Bezüge der Kinder zu stärken. · Persönliche Betreuung und Vermeidung von Stress sind bedeutsam. Eine verlässliche, menschliche Beziehung und Erfolgserlebnisse, wenn Kinder Verantwortung übernehmen dürfen, sind sichere Mittel, um Aggression und Gewalt einzudämmen. Richtig Fernsehen für KinderNehmen Sie das Programmheft in die Hand und regulieren Sie mit dem Kind, um der Gesundheit willen das Leben mit dem Fernseher. 1. Das TV Gerät ist kein passender Babysitter ! 2. Achten Sie darauf was das Kind sieht und wie lange. 3. Die Sendungen sind erklärungsbedürftig und machen oftmals Angst. Lassen Sie daher ihr Kleinkind nicht allein fernsehen. 4. Optimales Zeitausmaß dem Alter entsprechend:
5. Fernsehen soll nicht als Belohnung eingesetzt werden, das wertet es ungerechtfertigt auf. 6. Schützen Sie Ihr Kind vor TV Lärm beim Einschlafen. Kein Fernsehen vor dem Schlafengehen, das regt zu sehr auf. Geschichten vorlesen ist die bessere Alternative. 7. Kein Nebenbei- TV beim Essen, Aufgabenmachen und Spielen. Es macht die Kinder unkonzentriert und nervös. Nebenbei TV ist für Kinder so schädlich wie Passivrauchen. 8. Videos können gezielt ausgewählt und öfter gesehen werden. Es gilt nicht, das Fernsehen generell zu verdammen oder zu verhindern, sondern den Umgang damit so zu gestalten, dass er zur positiven Entwicklung des Kindes beiträgt. |